Ausbildungsmarketing für die Gen Y – aber bitte auf Augenhöhe

Ich gebe ja zu, ich bin nicht mehr so fleissig, wie auch schon. Wenn ich so die Blogs lese, sind die Gründe überall etwa dieselben, weshalb ich mich hier auch gar nicht entschuldigen mag.

Ein paar spannende Blogposts habe ich aber zum Thema Generation-Y-Recruiting gefunden. Die muss ich hier einfach zusammenfassen. Angestossen wurde ich durch den Post von Henner Knabenreich auf seinem personalmarketing2null-Blog . Dort wurde ein Interview mit Christoph Fellinger von Beiersdorf abgedruckt. Der Titel lautet: „Erwartungen an das Talent Relationship Management aus Sicht der Generation Y „. Einleitend geht pm2null auf die unterschiedlichen Wertevorstellungen und Hintergründe der verschiedenen Generationen ein. Dabei wird die m.E. sehr gute Übersicht eingefügt, welche es auf den Punkt bringt:

Baby Boomer vs. Generation X vs. Generation Y
Quelle: „Babyboomer vs. Generation X vs. Generation Y“, pm2null-Blog

Soweit so gut. Richtig cool wurde es aber dann auf dem verlinkten Post mit dem Titel „Findet uns und bindet uns! Digital Natives in der Recruitingwelt „. Dieser Post wurde mal wirklich aus der Optik einer Generation-Y geschrieben. Frau Nicole Ludwig schrieb auf dem Blog von Intraworlds. Und darin gab es einige Highlights, die ich hier nur unvollständig zusammenfassen kann – ihr müsst diesen Post einfach selber lesen. Meine persönlichen Highlights:

  • Online ist unser Leben: “ […] kann man anhand einer Bewerbung, deren Formalität und Stil schon seit vielen Jahren klar vorgegeben ist, wirklich herausstechen? [..] Ermöglicht ein Unternehmen keine freien und kreativen Online-Bewerbungen abseits der Standardformulare, schließen wir auf veraltete Strukturen, unmoderne Prozesse und Technologien – kurzum, ein unattraktiver Arbeitgeber.“ – hoppla, wenn ich da an die einzelnen eRecruiting-Plattformen denke?
  • Wir wollen vorwärts: „Mutig sind die Unternehmen, die sich trauen, in 1:1-Dialog mit potentiellen Mitarbeitern zu treten und ihnen ein offenes Mitspracherecht zu erlauben. Die meisten haben damit positive Erfahrungen gemacht, die ihnen zeigen, dass Fortschritt und Innovation von der Zielgruppe – von uns – belohnt werden. […] und gleichzeitig in der Zielgruppe an Arbeitgeberattraktivität zu gewinnen.“
  • Findet uns und bindet uns: „Unternehmen müssen selbst aktiv werden, uns finden und binden! Dank des Internets sind wir eine kontaktfreudige, weltoffene Generation. Wenn sich ein Unternehmen also einmal wirklich um uns bemüht, uns persönlichen Kontakt und Dialog in unserem Kommunikationsmedium bietet, dann fühlen wir uns ihm verbunden. Und was noch wichtiger ist: Selbst wenn wir irgendwann einmal gehen, würden wir auch gerne später die Möglichkeit haben, wieder zurück zu kommen. Unternehmen sollten diesen Weg der Bindung nutzen, um sich von anderen Unternehmen abzugrenzen! Wir kommen euch entgegen und freuen uns über jedes Unternehmen, das sich entschließt, vorwärts zu gehen. Wir sind jung, innovativ und mutig – und eure Zukunft.“ – also CRM auch im HR wäre da gar nicht so schlecht am Platz

Also was lernen wir daraus? Aktiv werden, den Kontakt mit der Zielgruppe suchen und zwar in dem von ihnen vertrauten Medium, einen Kontakt auf Augenhöhe suchen und anbieten. Aber bitte, nicht anbiedern. Wie das herauskommen kann – dazu habe ich ein passendes Beispiel auf dem Blog von „Recruiting Generation Y “ gefunden. Allseits bekannt dürfte der McDonalds-Ausbildungsvideo sein (hat viel Kritik geerntet). Der Titel lautet „Die Generation Y bzw. Z schlägt zurück – das McDonalds Ausbildungsvideo „. Schaut euch diesen kurzen Post an – v.a. das zweite Video!

Einen ganz anderen Weg weg schlug Robindro Ullah von der DB ein. Er hat eine QR-Code-Schnitzeljagd unter dem Titel „Nachts im DB Museum“ abgehahlten. Ich habe bereits darüber geschrieben. Unterdessen hat Robindro Ullah einen ersten Erfahrungsbericht publiziert. Der Titel sagt alles „Nachts im DB Museum – next Level Recruitainment „… Zusammengefasst schreibt er selber: „netter Film zum Einstieg; dunkles gruseliges großes Museum; 30 Schüler bewaffnet mit IPads auf der Suche nach den unentschlüsselten QR-Codes; 20 Schauspieler, die in den Ecken und Nischen des Museums lauerten – wir hatten ne Menge Spass!“

Das ist wahrscheinlich nicht nur günstiger, sondern auch effektiver als das erst genannte Beispiel…

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