Ist die GenY wirklich so anders?

Bzw. unter der Frage „Wer versteht die Generation Y“, wurde auf dem saatkorn Blog ein Interview mit Mark Poppenborg von intrinsify.me publiziert. Der Recruiting GenerationY-Blog von Christoph Fellinger hat dieses Interview unter dem Titel „Nicht nur GenY –  der Wunsch nach Selbstbestimmung“ ebenfalls schon aufgenommen.

Mark Poppenborg kommt in seinem Statement zu einem zentralen Punkt rund um die Diskussionen der GenerationY. Er kommt zum Schluss, dass die so oft erwähnten Forderungen der GenerationY nach beispielsweise mehr Selbstbestimmung, mehr Freiheit, mehr Flexibilität und mehr Mitverantwortung usw. sich gar nicht so von den anderen Generationen unterscheidet. Oder wer würde schon sagen, dass er oder sie nicht auch gerne mehr Selbstbestimmung und Flexibilität hätte oder mit Mitverantwortung tragen würde? Das Neue der GenerationY ist vielmehr, die klare und offene Einforderung dieser Ansprüche.

Die Gefahr, dass diese Ansprüche nur auf die GenerationY reduziert werden, mündet darin, dass mit zu kurz gegriffenen Massnahmen darauf reagiert wird. Vielmehr sollten diese Entwicklung dazu verwendet werden, die eigenen Führungs- und Organisationssysteme zu überdenken und nicht einfach mit flexibleren Arbeitszeitmodellen usw. auf die GenerationY zuzugehen….

Der Abschluss-Abschnitt von Christoph Fellinger bringts auf den Punkt:

Wer die Diskussion der sich ändernden Anforderungen an Unternehmen auf Millenials beschränkt, springt also zu kurz. Ich sehe sie als Treiber einer neuen Arbeitskultur – aber nicht als alleinige Anspruchsgruppe. Oder wie eines meiner Lieblings-Testimonials einer Babyboomerin in einer Gen Y Studie der Ashridge Business School sagt: “Generation Y fragt nach all dem, was wir eigentlich auch wollen –  uns aber nicht trauen, zu fragen.”

Ich kann dieser Argumentation sehr gut folgen – also unbedingt lesen. In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Wochenstart.

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