Interview mit Otto-Azubi-Blogger

Heute auf pm2null gefunden. Sehr spannend zu lesen. http://wp.me/p5imW-Hy

Social Media Jobs: vom Channel bis zum Seeding Manager

Im Tagesanzeiger fand ich eine gelungene Übersicht über die neuen Jobs/Funktionen die sich im Zuge der Social Medias entwickeln. http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Jobs-die-es-bisher-nicht-gab/s…

So weit so gut. Nur, dass gemäss Artikel auf dem Schweizer Arbeitsmarkt diese Leute nicht zu finden sind…

Social Media Mix bei Audi

saatkorn hat an diesem Wochenende ein Interview mit Michael Gross, Leiter Personalmarketing bei Audi, publiziert. Sehr empfehlenswert. Eine sehr interessante Aussage, wie die verschiedenen Social Media Kanäle in einem guten Mix eingesetzt werden könn(t)en:

Die Facebook-Seite ist ein weiteres Medium, um mit unseren Zielgruppen Schülern, Studenten und Absolventen abwechslungsreich und gemäss deren Motto „Audi ganz persönlich“ ins Gespräch zu kommen. Während der Fokus der Karriere-Homepage auf der Informationsvermittlung und dem Bewerbungsprozess liegt, ermöglicht uns die Facebook-Seite, alle Interessenten über tageaktuelle Audi(-Karriere)-Themen zu informieren. Außerdem nutzen wir auch regelmäßig unseren Twitter Kanal, um beispielsweise vakante Stellen zu posten. Darüber hinaus stehen Mitarbeiter des Personalmarketing auf sozialen Businessnetzwerken, wie zum Beispiel XING für individuelle Anfragen zur Verfügung.

Ist doch sehr inspirierend, wie die verschiedenen Kanäle auf einander abgestimmt, integriert eingesetzt werden können.

Social Media im Personalmarketing

In Ergänzung zum vorherigen Blog, habe ich bei saatkorn noch ein ganzes Interview mit Florian Schreckenbach von embrander gefunden. Sehr spannend…

http://saatkorn.wordpress.com/2011/11/06/interview-mit-florian-von-embrander-…

Social Recruiting – die nahe Gegenwart…

Am 2. November 2011 fand in Zürich der letzte Social Media Gipfel statt. Veranstaltet wurde dieser durch Monster.ch und KPMG. Auf dem bernetblog findet ihr eine Zusammenfassung

Die Slides von Monster und KPMG zeigen einige interessante Entwicklungen, bzw. bereits Beschreibungen der Aktualität. Das digitale Gesicht einer Unternehmung wird deshalb immer wichtiger. Das Fazit von Monster lautet denn auch: Der Einsatz von Social Media kann für die Rekrutierung

  • entscheidende Wettbewerbsvorteile bringen
  • neue Talente erschliessen
  • eine konstante Dialogmöglichkeit mit den Kandidaten darstellen

KPMG zeigte dann seine Erfahrungen im Einsatz von Social Media im HR Marketing & Recruiting. Besonders erwähnenswert ist Alex Senn’s Antwort auf eine Frage eines Vertreter, ob den die Geschäftsleitung nie Ängste geäussert hätte… Siehe kleine youtube-Sequence.

Aus den Slides möchte ich auf eine mir neue Darstelllung eingehen. Alex Senn stellte fest, dass sich die Anforderungen an die Recruiter verändern. Eine neu geschaffene Funktion „Social Media & Sourcing Manager“ verbindet die beiden Einheiten „HR Marketing & Graduate Recruiting“ und “ Experienced Recruiting“ und macht m.E. die Bedeutung dieses Thema deutlich.

Diese Darstellungen zeigen für mich, dass Social Media ganz klar in den Bereich HR Marketing, Recruiting gehört und nicht nur in den Bereichen Unternehmenskommunikation oder Werbung angesiedelt werden kann. Die aktive Rekrutierung, die im zunehmenden war-of-talent- wichtig wird, ist eng mit den Möglichkeiten des Web 2.0 verbunden. Deshalb sollten die Entwicklungen auch im HR, Employer Branding, HR Marketing, Recruiting beobachtet und begleitet werden.

Gut, einfach die Publikation von Stellenanzeigen auf elektronsichen Plattformen ist ja noch kein wirkliches Social Recruiting. Dazu braucht es die aktive Nutzung, sei dies mit aktivem Search auf xing, oder der dialogische Austausch mit potenziellen Kandidaten. (s. dazu folgende Zusammenfassung einer empirische Studie von Talential: „Was potentielle Arbeitnehmer in den sozialen Netzwerken wirklich anspricht“)

In einem Workshop im Zusammenhang mit der Social Media Nutzung von Hochschultstudierenden hatte ich noch eine interessante Aussage gehört – okey, eigentlich ja nicht besonders erstaunlich. Zunehmend werden auch die Recruiting Manager von den Kandidaten im Vorfeld eines Interviews gescreent. Hintergrundinformationen über Hobbies, frühere Arbeitgeber usw. machen die Kontaktaufnahme einfacher und ermöglichen einen entspannenteren Small talk… Ist ja soweit nicht schlimm, man muss sich dies einfach bewusst sein… Dies zeigt erneut, dass die Pflege des Onlineprofiles sowohl der Unternehmung, wie auch jedes einzelnen Recuiters zunehmend wichtig wird. Denn was soll ein potenzieller Kandidat davon halten, wenn er weder seinen potenziellen Arbeitgeber noch andere Mitarbeitende online findet.